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Palmöl - ein alternativloser Rohstoff?
Die Nachfrage nach Palmöl wächst weltweit, d.h. eine Offensive für einen verantwortungsbewussten Umgang mit dem wertvollen Rohstoff Palmöl muss ebenfalls weltweit ausgerichtet sein. Der Verzicht eines Landes auf den Import von Palmöl würde nicht automatisch die Situation für nachhaltige Palmölproduktion verbessern. Mit anderen Worten: Nur eine gemeinsame, globale Anstrengung bringt rasch spürbare Verbesserungen.
GreenPalm schützt den tropischen Regenwald. Ihre Hilfe hilft helfen.
Angesichts der Gefahren für unser Ökosystem durch die Palmölproduktion und der ständig wachsenden Nachfrage nach Pflanzenölen muss auch die Frage nach Ersatzstoffen für Palmöl diskutiert werden.
Die Produktion von Sojaöl sieht sich mit ähnlichen Umweltrisiken konfrontiert. Auch der massive Einsatz von Pestiziden und Kunstdüngern bei der Sojaölerzeugung disqualifiziert Sojaöl als möglichen Ersatzstoff für Palmöl.
Raps- und Sonnenblumenöl können nicht in den benötigten Mengen produziert werden, Tierfette können ebenfalls als Alternative ausgeschlossen werden, da Tierfette im Vergleich zu Pflanzenfetten Cholesterin enthalten und somit ebenfalls ungeeignet sind.
Berücksichtigt man die schnell steigende Weltbevölkerung, die Tatsache, dass die Palmölproduktion für Millionen von Menschen die einzige Lebensgrundlage bedeutet und den hohen Ertragswert der Ölpalme, die ein für den menschlichen Verzehr geeignetes Pflanzenöl produziert, versteht man die entscheidende Rolle von Palmöl bei der globalen Ernährungssicherung.
Aus diesen Gründen unterstützen auch zahlreiche Gesellschafts- und Umweltaktivisten - wie zum Beispiel Mitglieder von WWF, Oxfam und Rainforest Alliance - die Organisation RSPO (Runder Tisch für nachhaltiges Palmöl).
Seit 1971 setzt sich die Organisation Greenpeace für den Schutz der Lebensgrundlagen ein. Greenpeace äußert sich zur Palmöl-Thematik wie folgt: „Wir sind nicht gegen Palmöl oder gegen die Palmölindustrie. Wir sind gegen Palmöl, das auf Plantagen angebaut wird für die tropischer Regenwald oder Torfwälder vernichtet wurden.“
RSPO – anspruchsvolle Ziele für die nächsten 10 Jahre
Der im Jahr 2004 gegründete „Runde Tisch für nachhaltiges Palmöl“ (Roundtable on Sustainable Palm Oil, RSPO) engagiert sich als zentrale Organisation für nachhaltige Anbaumethoden von Palmöl.
Im Dialog zwischen verschiedensten Interessenpartnern entwickelt der RSPO Richtlinien und Kriterien, um eine tropenwaldfreundliche und sozial gerechte Palmölproduktion voranzutreiben, bedrohte Tier- und Pflanzenarten zu schützen und den Einsatz von Chemikalien zu begrenzen.
GreenPalm ist sich sicher, dass die Organisation RSPO den besten Lösungsansatz bietet, Probleme und Risiken im Zusammenhang mit der weltweiten Erzeugung von Palmöl in den kommenden Jahren erfolgreich zu meistern.
GreenPalm möchte Sie daher ermutigen, der Organisation RSPO beizutreten und gemeinsam mit der RSPO die Offensive für eine weltweit nachhaltige Palmölproduktion voranzutreiben.
Nur gemeinsam können wir diesen Herausforderungen begegnen.
Bitte unterstützen Sie RSPO und GreenPalm.

